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Saamiya Siddiqui ist eine pakistanische Anwältin, deren Wille es ist, das Lebenswerk ihres Vaters zu vollenden und den Weg für die Frauen in ausgesprochene Männerdomäne zu ebnen.
Sie ist Idealistin und glaubt an die Wahrheit und Gerechtigkeit für jedermann, Werte die sie ihr verstorbener Vater gelehrt hat.
Um ihre Ideale und Ziele zum Scheitern zu bringen und die Daseinsberechtigung der Frauen als Anwältinnen an Gerichten ein für alle Mal zu unterbinden, gab man ihr den juristisch vermeintlich klarsten Fall von Schuld.
Sie soll einen seit 22 Jahren einsitzenden indischen Gefangenen verteidigen, der bisher kein Wort gesprochen hat und der all die Jahre keinerlei Wille gezeigt hat wieder in Freiheit zu kommen, obwohl es nie eine gerichtliche Verurteilung gegeben hat. Er scheint mit seinem Schicksal ausgesprochen zufrieden zu sein.
Geleitet vom Willen diesen Fall für den Gefangnen, sich selbst und stellvertretend für alle Frauen ihres Landes zu gewinnen, tritt Saamiya den Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit an.
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