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Die indische Mythologie erhält ihren unverkennbaren Charme durch die Mystik von Lord Krishna. Der ewige Liebende …

Die göttliche Liebe von Krishna und Radha hat eine magische Aura. Eine Verbindung für die es keinen Namen gab – außer den der Liebe. Eine Liebe die rein und intensiv war. Eine weitere liegt in der feierlichen und selbstlosen Liebe von Krishna's Anhängerin Meera, für die die Verehrung Krishna's der Lebensweg bedeutete.

Krishna. Radha. Meera. Jeder der Inbegriff von Liebe.

Die Geschichte einer solchen Liebe wurde 1917 in den brillanten Gedanken von Sarat Chandra Chattopadhye wiedergeboren als sein bestes Stück. Er schrieb die Geschichte von Devdas, die durch die hysterische Masse unsterblich wurde.

Es wurde die meist gelesene Novelle in Indien, weil dieser unerfüllte, selbst-zerstörerische Liebende die Herzen der Menschen rührte wie nichts vorher. Männer und Frauen identifizierten sich gleichermaßen mit diesem Stück.

Manche Männer identifizierten sich mich dem Pathos eines Mannes für den die Liebe, nach der er sich sehnte, unerfüllt blieb, andere hätten sich gewünscht wie Devdas lieben zu können.

Manche Frauen wünschten sich so geliebt zu werden wie es Paro von Devdas wurde, andere wünschten sich, sie hätten wie Chandramukhi jemand wie Devdas den sie lieben können.

Es war unausweichlich, dass Vergleiche zu der Dreiecksbeziehung von Krishna, Radha und Meera gezogen wurden.

Die Story beschäftigte unzählige Filmemacher. So wurde die Saga insgesamt mehr als neun mal in unterschiedlichen indischen Sprachen verfilmt. Eine stille Version im Jahre 1928, eine weitere Version 1935 die P.C.Barua in die Kinos brachte. Er sagte: "Devdas war in mir, bevor ich geboren wurde. Und ich lebte ihn in jedem Moment meines Lebens, bevor ich ihn auf die Leinwand projezierte." 1955 wurde Devdas von Bimal Roy verfilmt.

Zu dieser Zeit wurde Devdas in jedes Herz geschrieben und nach und nach avancierte Devdas zum Status von Shakespeares Romeo. Er wurde zum "National Hero".

Bimal Roy's Tochter sagte: "Der Held des indischen Films war eingeführt durch den vielleicht bekanntesten Anti-Helden aller Zeiten – Devdas"

Es war ebenso eine festgestellte Tatsache, wenn man sagte, die Person Devdas wurde eine mythologische Referenz für das indische Kino. Charakter die sich an Devdas orientierten, gaben dem indischen Film die Würze.

Die Saga des unglücklichen Liebenden, gefangen in den Klassen- und Kastenwiderständen, der versuchte seine Identität in jedem Segment der Gesellschaft zu finden. Das war das Synonym für Devdas und seiner Person, das jeden intensiv, unerfüllt und leidendenden Liebenden, unausweichlich zu einem "Devdas" machte.

Jeder Schauspieler hatte den Wunsch die Rolle des Devdas zu spielen und viele Direktoren trugen sich mit dem Gedanken ihn neu zu verfilmen.

Sanjay Leela Bhansali hat es 47 Jahre nach der letzten Version endlich wahr gemacht und die Geschichte von Devdas wieder auf die Leinwand gebannt. Eine unvergleichliche Version mit außergewöhnlichen Schauspielern, Kostümen, Locations, Farben, Glamour und Luxus sowie emotionaler Ausdrucksstärke …

Mit Shah Rukh Khan der mehr und mehr zum Lawrence Olivier des indischen Films wird, der reifen und kaum zu überbietenden schauspielerischen Leistung von Madhuri Dixit und der Schönheit von Aishwarya Rai sind drei Schauspieler am Set die sich in die Herzen des Zuschauers einbrennen.

Eine Version wie niemals zuvor erfreut das Auge des Zuschauers.

Und die Geschichte der unsterblichen Liebe lebt weiter …


Teilweise Auszüge aus: Der offiziellen Filmseite